Die zweite Plenarversammlung des Jahres 2021 fand am 17. November in Basel statt. Das Treffen war viel kürzer als üblich, dieser Tag war eigentlich ganz dem 50. Jubiläum der AGCK Schweiz gewidmet.

Die Plenarversammlung fand in den schönen Räumlichkeiten der Christkatholischen Kirchgemeinde von Basel statt, im Formonterhof, in einem Raum, in dem die reiche Geschichte des Hauses spürbar ist. In diesem inspirierenden Rahmen trafen die 37 Anwesenden folgende Entscheide:

  • Die Statuten wurden nach einer 2. Lesung genehmigt. Die Mitgliedschaft und die Rechte der Delegierten wurden geklärt und widerspiegeln der Praxis der letzten Jahren jetzt besser. Das Büro (mit je einem Präsidiumsmitglied der Evangelisch-reformierten, der römisch-katholischen und einer anderen Kirche) erhält mehr Kompetenzen.
  • Die Delegierten genehmigten das Budget für das Jahr 2022. Zukünftig soll das Präsidium der Plenarversammlung eine thematische und die damit verbundene Finanzplanung für die folgenden Jahre vorlegen.
  • Das Gesuch der Neuapostolischen Kirche Schweiz (NAK) auf Vollmitgliedschaft wurde diskutiert. Laut Statuten werden neue Mitgliedschaften an zwei Versammlungen traktandiert. Die Plenarversammlung von Juni 2022 wird darüber abstimmen. Zwischen 2007 und 2019 fanden intensive Gespräche mit der NAK statt. Das Spektrum von theologischen Vorstellungen innerhalb der AGCK Schweiz wird durch die Mitgliedschaft der NAK zwar vergrössert, sie vertritt aber keine Positionen, die eine fruchtbare Zusammenarbeit stören.

Mehrere langjährige Mitglieder wurden verabschiedet: Die nächste Plenarversammlung im Juni 2022 wird wohl anders aussehen:

  • Remo Sangiorgio für die CLCCT im Tessin
  • Irma Wehrli für die AKiD in Davos
  • Urban Fink für die SBK
  • Herbert Bodenmann für die Adventisten.

Am Nachmittag fand der Jubiläumsanlass mit den Mitgliedern der Plenarversammlung und 60 weiteren Gästen aus dem In- und Ausland in der Predigerkirche statt.

Berichterstattung