Aktuell

22. April 2021: 20 Jahre Charta Oecumenica

Die europäische Charta Oecumenica wurde am 22. April 2001 in Strassburg von den damaligen Präsidenten der KEK und der CCEE als «Leitlinien für die wachsende Zusammenarbeit unter den Kirchen in Europa» unterschrieben. Die europäische Charta Oecumenica wurde am 22. April 2001 in Strasburg von den damaligen Präsidenten der KEK und der CCEE als «Leitlinien für die wachsende Zusammenarbeit unter den Kirchen in Europa» unterschrieben. Auch in der Schweiz, wo die Charta vier Jahre später von den Mitgliedkirchen der AGCK.CH unterschrieben wurde. Zwanzig Jahre nach der Unterzeichnung der Charta erneuern die Kirchen der Schweiz am 22. April ihre Selbstverpflichtungen im Rahmen eines Zoom-Anlasses, welcher auf YouTube übertragen wird.


Schenkt ein Licht der Hoffnung und Verbundenheit

Die ökumenische Aktion «lichtschenken.ch» lädt ein, eine Botschaft des Gedenkens, der Hoffnung, des Dankes und der Verbundenheit zu senden. Das ist eine ganz andere Art von Corona-Demonstration: Ab dem 3. April April kann man auf www.lichtschenken.ch virtuell Lichter anzünden und so die Schweizer Karte in ein Lichtermeer der Solidarität verwandeln. Bundespräsident Guy Parmelin wird das erste Licht anzünden. Auch AGCK.CH-Präsident MIlan Kostrešević wird eine Kerze anzünden.


Gebetswoche zur Zeit der Covid-19-Pandemie

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) ruft vom 22. bis 27. März zu einer Gebetswoche auf. In dieser Woche jährt sich zum ersten Mal der Tag, an dem die Weltgesundheitsorganisation Covid-19 zur Pandemie erklärte. Die Gebetswoche wird gemeinsam mit ÖRK-Mitgliedskirchen und ökumenischen Partnerorganisationen veranstaltet und bietet Gelegenheit zum Austausch von Gebeten und geistlichen Ressourcen, die im Zusammenhang mit der Pandemie erarbeitet wurden.


Eine Schweigeminute anlässlich eines traurigen Jahrestages

Vor einem Jahr, am 5. März 2020, verzeichnete die Schweiz ihren ersten Covid-19-Todesfall. Ein Jahr danach, am Freitag, ist die Schweizer Bevölkerung eingeladen, um 11.59 Uhr eine Schweigeminute einzulegen, auch als Zeichen der Dankbarkeit an alle, die für die Bewältigung der Krise persönliche Opfer erbracht haben. Die drei Landeskirchen werden anschliessend um 12 Uhr zum gemeinsamen Gedenken ihre Kirchenglocken läuten lassen.


Auf festen Grund bauen: Die Liturgie für den WGT am 5. März kommt aus Vanuatu

Wie jedes Jahr wird die Liturgie für den Weltgebetstag von Frauen aus verschiedenen Traditionen aus der ganzen Welt vorbereitet. Die diesjährige Liturgie für den am 5. März geplanten Weltgebetstag kommt aus einem wenig bekannten Land, Vanuatu. Die Feier zeigt nicht nur die Schönheit dieser Inseln, sondern auch die Herausforderungen, denen Frauen, insbesondere junge Frauen, in ihrem Leben begegnen. Das Thema «Auf festen Grund bauen» bezieht sich auf das Gleichnis vom Hausbau am Ende der Bergpredigt im Matthäusevangelium (Mt 7,24-27).


Evangelisch-Lutherische Kirche Basel und Nordwestschweiz erhält kantonale Anerkennung

Nach rund zweijähriger Prüfung durch das Finanzdepartement, den Regierungsrat, die Bildungs- und Kulturkommission des Kantons Basel-Stadt, wurde der Antrag auf kantonale Anerkennung der Evangelisch-Lutherischen Kirche Basel und Nordwestschweiz am 14. Januar 2021 im Grossen Rat behandelt und mit 70 Ja-Stimmen und einer Enthaltung genehmigt. Die Anerkennung hat vor allem symbolischen Wert. An der juristischen Person der Gemeinschaft ändert sich mit der kantonalen Anerkennung, nichts. Die Evangelisch-Lutherische Kirche Basel und Nordwestschweiz bleibt weiterhin ein privatrechtlicher Verein.


2021: Die AGCK Schweiz feiert ihr 50-jähriges Bestehen

Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz feiert im Jahr 2021 ihr 50-jähriges Bestehen. Die Ziele der sechs Kirchen und kirchlichen Vereinigungen, die CETC.CH damals «über dem Taufbecken hielten», sind auch heute noch gültig: für gute Ökumene in der Schweiz!


Jährliches Treffen des Trägerkreises von Miteinander für Europa: «Hier wird das Antivirus der Geschwisterlichkeit produziert!»

Rund 300 Freundinnen und Freunde von «Miteinander für Europa» trafen sich am 14. November 2020 zu ihrem Jahrestreffen – coronabedingt – im Internet. Sie bildeten «ein schönes Mosaik von Gesichtern und Gemeinschaften» im Dienst ihrer Nächsten. Hier Hier wird das Antivirus der Geschwisterlichkeit produziert.


Bischof emeritus Dr. theol. h.c. Hans Gerny verstorben

Der emeritierte Bischof der Christkatholischen Kirche der Schweiz, Hans Gerny, ist am Dienstag, 19. Januar 2021 im 84. Altersjahr verstorben. Die Christkatholische Kirche trauert um einen verdienten und engagierten Hirten, der auch nach seiner Emeritierung regen Anteil am Leben seiner Kirche nahm. In den Jahren 1996 und 1997 präsidierte er die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz.


Botschaft für 2021 aus Taizé: Hoffen gegen alle Hoffnung

Der Prior der ökumenischen Brudergemeinschaft von Taizé, Frère Alois, hat einen Text veröffentlicht mit dem Titel «Hoffen gegen alle Hoffnung – Botschaft für das Jahr 2021». Selbst in Zeiten der Ungewissheit und des Umbruchs setzen unzählige Menschen ihr Leben ein, ohne auf sich selbst zu schauen. Sie tragen die Menschheit.