Die AGCK.CH will wegweisende ökumenische Projekte in der Schweiz wahrnehmen, fördern und gute Ideen verbreiten.

Die Kirchen sollen zunehmend auch dank guten gemeinsamen Projekten sichtbar und erfahrbar machen, dass sie eins in Jesus Christus sind:  Zusammenarbeit und gemeinsames Gebet trotz traditioneller Verschiedenheit.

Die ausgezeichneten Projekte setzen eine oder mehrere der Selbstverpflichtungen der Charta Oecumenica beispielhaft um. Das Label trägt dazu bei, die Leitlinien (vor allem Punkt 8.1) der Charta Oecumenica zu verwirklichen.

Das Label trägt zur Bekanntmachung gelungener Projekte. Es zeigt, was gemeinsam möglich ist und dass Ökumene in unserem Land lebt. Die Projekte können von Einzelpersonen, (Kirch-) gemeinden, Pfarreien oder kirchlichen Organisationen durchgeführt werden, mindestens drei Kirchen sollen sich daran beteiligen (ganze Kriterienliste zum Herunterladen).

Das Label wird vom Präsidium der AGCK.CH für drei Jahre verliehen (Angaben zur Gesucheinreichung zum Herunterladen). Eine Verlängerung ist möglich.


Oecumenica Label Projekte

Projekte, die heute mit dem Oecumenica Label ausgezeichnet sind.

École de la Parole in der Westschweiz – Lectio Divina

Die „École de la Parole“ fördert das Hören auf das Wort Gottes ein. Sie lädt ein, uns aktiv, persönlich und in der Gemeinschaft mit dem Bibeltext auseinanderzusetzen, ihn zu verinnerlichen und ihn zu beten, nach der jahrtausendealten Tradition der Lectio Divina. Die „École de la Parole“ möchte die Beziehung zu Gott fördern, der sich in seinem Wort offenbart.

Schweigen & Beten in Davos

Seit 1999 organisiert jedes Jahr die AKiD während dem Weltwirtschaftsforum eine tägliche ökumenische Gebetswache in der Kirche St. Johann in Davos. Die Teilnehmenden beten für die Opfer des Neoliberalismus und für die Entscheidungsträgerinnen und -träger in Politik, Wirtschaft und Kirchen.

Ökumenische Kampagne – Gemeinsam für eine gerechte Welt

Die ökumenische Kampagne wird jedes Jahr vor Ostern durchgeführt. Die Werke Brot für alle und Fastenopfer arbeiten seit 50 Jahren zusammen; Partner sein stoss 1993 dazu. Sie will möglichst vielen Menschen die globalen entwicklungspolitischen Herausforderungen nahe bringen und sie zu solidarischem Handeln bewegen.

Ökumenische Gefängnisseelsorge Genf

Die Gefängnisseelsorge ist Teil des kirchlichen Grundauftrags und besteht schon seit mehreren Jahren im Kanton Genf. Heute kommen die Seelsorgerinnen und Seelsorger von den drei historischen Kirchen, aber auch von der Heilsarmee, der rumänisch-orthodoxen Kirche und den Adventisten. Gegenüber den Häftlingen lässt sie sich vom Motto leiten "der Freiheit entzogen – aber immer frei, Gehör zu finden"

Begegnungen in der Fastenzeit – Frühling der Ökumene

Die Ökumenischen Begegnungen werden von Mitgliedern römisch-katholischer und protestantischer Gemeinden sowie von der französisch-schweizerischen Region zwischen Arve und Genfersee und der Evangelischen Kirche von Cologny organisiert. Seit 1976, jedes Jahr während der Fastenzeit, bietet das Veranstaltungsteam drei bis vier Konferenzen zu verschiedensten Themen.

Bibel in franz. Gebärdensprache – Den Bibeltext sichtbar machen

In unserer Gesellschaft tritt die visuelle Information vermehrt an die Stelle der Lektüre. Die Filme mit den Bibel-Texten in französischer Gebärdensprache sind eine Hilfe für alle, die nicht unbedingt lesen möchten und können im Gottesdienst und für die religiöse Bildung eingesetzt werden.

Genfer Atelier de Théologie

Das Atelier Œcuménique de Théologie von Genf bietet einen zweijährigen Kurs der theologischen Ausbildung und Reflexion an, der für alle offen ist. Der nächste Kurs beginnt im September 2019.

Ein christlicher Blick auf RTS – Das Religiöse entziffern

Die Sendungen von Médias-pro und Cath-info im Rahmen von RTSreligion behandeln ein breites Spektrum von Themen, die alle eine geistliche, religiöse und ethische Dimension in Bezug auf das Christentum und den interreligiösen Dialog haben. Diese ökumenische Medienarbeit ist einzigartig in der Schweiz.