Das institutionelle Leben der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AGCK.CH) in der Schweiz wird durch zwei jährliche Plenarversammlungen geprägt. Zur Plenarversammlung gehören die von den Mitgliedern der AGCK.CH entsandten Delegierten, dazu sind «Gastmitglieder» und eine Vertetung der jeweilgen kantonalen Arbeitsgemeinschaften eingeladen. Dieses Jahr hatten wir geplant, uns in Bellinzona zu treffen, um dabei die spezifische ökumenische Situation südlich der Alpen kennenzulernen. «Corona» hat dazu geführt, dass diese erste Plenarversammlung 2021 am 2. Juni virtuell auf ZOOM stattgefunden hat und der Austausch im Tessin entfallen musste.

Die Plenarversammlung hat sich darum auf die in den Vereinsstatuten zugewiesenen Aufgaben konzentriert: Verabschiedung der Jahresrechnung 2020 und Wahl der Revisionsstelle. Ausserdem wurde die erste Lesung der revidierten Statuten durchgeführt. Die Revision soll die Statuten an die in den letzten Jahren etablierte Praxis anpassen, denn die AGCK.CH hat neue Mitglieder aufgenommen, die formell keine Kirchen sind … sondern kirchliche Verbände oder Dachverbände von Kirchen. Dazu wurde über mögliche neue Varianten der Finanzierung diskutiert. Zu den Plenarversammlungen, auch über Bildschirm, gehört zentral der Informationsaustausch.

Die zweite Plenarversammlung ist für November geplant. Im Zentrum stehen dann die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der am 21. Juni 1971 in Basel gegründeten AGCK.CH. Wir rechnen alle fest damit, einander endlich wieder im REALEN Leben in Basel zu begegnen – nach zwei Jahren der virtuellen Treffen.

Einsatz für die Ökumene – 50 Jahre AGCK: Interview Forum Kirche 12/21