Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) ruft vom 22. bis 27. März zu einer Gebetswoche auf. In dieser Woche jährt sich zum ersten Mal der Tag, an dem die Weltgesundheitsorganisation Covid-19 zur Pandemie erklärte. Die Gebetswoche wird gemeinsam mit ÖRK-Mitgliedskirchen und ökumenischen Partnerorganisationen veranstaltet und bietet Gelegenheit zum Austausch von Gebeten und geistlichen Ressourcen, die im Zusammenhang mit der Pandemie erarbeitet wurden.

„Während der Woche werden wir uns versammeln, um Fürbitten zu halten, besonders für die Schwächsten und für diejenigen, die an vorderster Front stehen, oft unter schwierigen Umständen, aber auch, um uns zu aktiver Barmherzigkeit über alle Grenzen hinweg zu verpflichten, im Gehorsam gegenüber Dem, der Mitleid mit allen Menschen hatte und ihnen zu Hilfe kam, um sie zu heilen“, sagt Pater Ioan Sauca, ad interim-Generalsekretàr des ÖRK. Diese Gebetswoche wird eine Gelegenheit sein, die gemeinsame Verbundenheit der Kirchen mit Christus zum Ausdruck zu bringen.

Reflexionen, Geschichten und Videos der ÖRK-Mitgliedskirchen sowie regionaler und globaler Partner werden auf der ÖRK-Website in Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch zur Verfügung gestellt; eine besondere Rolle werden auch junge Menschen spielen, die ihre Reflexionen über den ÖRK-Blog teilen.

Was ein Jahr beispiellosen weltweiten Leids war, war auch ein Jahr, in dem die Kirchen auf immer neue Weise zusammengearbeitet haben, um sich anzupassen, zu reagieren und den Gemeinschaften durch seelische, körperliche, wirtschaftliche, spirituelle und ökologische Krisen zu begleiten.

Materialien zum Thema „Covid-19“ auf der ÖRK-Webseite