Charta œcumenica
Die Charta œcumenica ist ein europäisches Dokument, das die ökumenische Zusammenarbeit unter den Kirchen und somit ihren Auftritt als „eine Kirche“ fördern .
Die Charta schlägt den Kirchen Selbstverpflichtungen vor in Bezug auf die Beziehungen der Kirchen untereinander und gegenüber anderen Religionen und Weltanschauungen, ihre Mission in der Gesellschaft und für die Welt. Das Dokument hat keinen verbindlichen rechtlichen Charakter, sondern versteht sich als Aufruf, eine ökumenische Grundüberzeugung in die Praxis umzusetzen und gemeinsame Ziele zu verfolgen. Die Charta war 2001, als die erste Fassung publiziert wurde, ein wichtiger Meilenstein in der Ökumene und bleibt einen Anstoss für Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Projekte unter den Kirchen auf allen Ebenen, lokal, regional oder national. Sie wurde im Geist der Europäischen Ökumenischen Versammlungen von Basel (1989) und Graz (1997) erarbeitet und 2025 aktualisiert.
Links
- Konferenz Europäischer Kirchen (KEK, auf English)
- Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE, auf English)
- Historischer Rückblick | PDF