L’Ecole de la Parole en Suisse romande

Das Präsidium der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz AGCK hat im April der ‚Ecole de la Parole en Suisse romande’ der Schule des Wortes Gottes, das Oecumenica-Label verliehen.

Miteinander, mit Gott, in Gott

Seit 16 Jahren arbeitet die «Ecole de la Parole» in der Welschschweiz. Sie verbindet Gebet und Bibellektüre. Die Bibelgesellschaft – die in der Schweiz von rund 50 Kirchen und Missionsgesellschaften getragen wird – ist massgeblich daran beteiligt.

Der erste Schritt ist das Hören auf das Wort; dann folgt eine persönliche und gemeinsame Auseinandersetzung mit dem Text – was bedeutet er für uns heute? Dies mündet dann im Gebet und der Verbindung mit Gott. Es geht dabei wesentlich um die Gemeinschaft untereinander, mit Gott und in Gott. Die Ecole arbeitet für die Basis der Ökumene, sie stärkt Menschen in ihrem Glauben. Aus dieser Stärke heraus fällt es leichter, den Glauben zu teilen und nicht gegeneinander zu verteidigen.

Die Ecole de la Parole ermögliche, sich der Bibel ‚nicht nur mit dem Intellekt «sondern auch mit dem Herzen zu nähern», erklärt Schwester Marie-Bosco von der Schwesterngemeinschaft der Heiligen Ursula und Mitglied des Unterstützungskomitees. Hier finden in kleinen Gruppen Menschen Unterstützung im Glauben, entwickeln sich Vertrauen, Freundschaft, Respekt, wird die Öffnung auf andere christliche Traditionen hin als Bereicherung erlebt, so Schwester Marie-Bosco.

Die Ecole de la Parole veranstaltet jedes Jahr sieben Treffen zu einem bestimmten Thema, dazu wird eine Broschüre heraus gegeben. Ausserdem werden Elemente der Liturgie vertieft, wie der Raum für Stille, Prozessionen, Lieder und Gesänge, Kerzen etc. Mindestens ein Mal pro Monat finden in jedem Kanton Gottesdienste in diesem Kontext statt, ausserdem Feiern in den Gruppen. Dazu gibt die Ecole de la Parole Anregungen heraus.

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