Gebetswoche für die Einheit der Christen 2016

 Unter dem Motto aus dem ersten Petrusbrief

 "Berufen, die grossen Taten des Herrn zu verkünden" (1 Petrus 2,9)

rufen Christen aus Lettland zum gemeinsamen Zeugnis auf. Sie haben die Texte für die Gebetswoche für die Einheit der Christen im Jahr 2016 vorbereitet. 

 

In Lettland gehört jeweils etwa ein Drittel der Bevölkerung den drei Konfessionen protestantisch, katholisch und orthodox an. Die Ökumene lebt dort wesentlich aus der vertrauensvollen Beziehung zwischen den Vertretern der unterschiedlichen Konfessionen und drückt sich in vielen gemeinsamen Initiativen aus.

Die Gebetswoche wird weltweit jedes Jahr entweder vom 18. bis 25. Januar oder in der Zeit um Pfingsten gefeiert. Seit 1973 wird jeweils eine ökumenische Gruppe in einem bestimmten Land um einen ersten Entwurf gebeten, der dann von der gemeinsamen Arbeitsgruppe so bearbeitet wird, dass er weltweit verwendet werden kann.

Gottesdienstheft (ISBN 978-3-7666-2183-2) zur Gebetswoche und Plakat:

Verlag Butzon & Bercker (Kevelaer) über den Buchhandel oder direkt bei:

Verlagsauslieferung AZN - Auslieferungszentrum Niederrhein, Frau Heike Spill, Hoogeweg 100, 47623 Kevelaer, Telefon: 02832/929291, Fax: 02832/929114, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Preise:

Plakat 1,00 €;

Gottesdienstheft einzeln 2,50 €, ab 10 Stück 1,00 €, ab 100 Stück 0,50 €; jeweils zzgl. Versandkosten. 

Weitere Infos zur Gebetswoche finden Sie unter www.gebetswoche.de

 

Alle Texte und Materialien können herunterladen werden über:
http://www.oekumene-ack.de/themen/geistliche oekumene/gebetswoche/2016/

 

Material

Logo der Gebetswoche

Logo farbig web (jpg, 282 KB)

Logo farbig (jpg, 846 KB)

Logo farbig (eps, 200 KB)

Logo Graustufen web (jpg, 150 KB)

Logo Graustufen (eps, 195 KB)

Kurzmanual mit technischen Informationen

Regeln für die Verwendung des Logos der Gebetswoche

 

Informationsmaterial

Heft mit allen offiziellen Texten zur Gebetswoche 2016 (40 Seiten, Format A5, pdf-Datei)

Plakat mit der Möglichkeit zum Selbsteindruck eigener Termine

 

Ökumenischer Gottesdienst

(deutsche Übersetzung der von der internationalen Vorbereitungsgruppe erarbeiteten Liturgie)

Gottesdienstformular (7 Seiten, Format A4, Word-Dokument)
für alle, die den Gottesdienst an ihre lokale Situation anpassen möchten

 

Tagesmeditationen

Biblische Meditationen und Gebete zu den 8 Tagen der Gebetswoche
(deutsche Übersetzung der von der internationalen Vorbereitungsgruppe erarbeiteten Tagesmeditationen) 

 

Zum Motto der Gebetswoche 2016

Einführung in das Thema der Gebetswoche (deutsche Übersetzung des Textes der internationalen Vorbereitungsgruppe)

 

Kollekte

Bitte überweisen Sie Spenden für die Projekte der Gebetswoche für die Einheit der Christen an folgende Konten:

Schweiz:
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz
IBAN CH0280895000006393644, BIC:RAIF22XXX

 

Spenden-Projekt 1: (Vorschlag der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz)

Bangladesch – Arbeiterinnen in der Bekleidungsindustrie schützen

Um Kosten zu sparen, haben viele Markenfirmen ihre Textilproduktion in Länder wie Bangladesch und China verlagert. Dort sind die gesetzlichen Auflagen für den Umweltschutz und die Arbeitsgesetze schwach oder können einfach umgangen werden. Die Folge sind unmenschliche Arbeitsbedingungen und langfristige Umweltverschmutzung. Rund 75 Prozent der Angestellten in der Textiindustrie sind Frauen: Näherinnen in Bangladesch arbeiten bis zu 16 Stunden am Tag, nicht selten sieben Tage pro Woche. Der Lohn reicht bei Weitem nicht für ein Leben in Würde. Doch die Frauen müssen ganze Familien ernähren. Bei Arbeitsunfällen oder Krankheiten haben die Frauen keine Absicherung. Das katholische Hilfswerk „Fastenopfer“ und das evangelische Werk „Brot für alle“ in der Schweiz arbeiten daher mit der Fair Wear Foundation (FWF) zusammen, die sich in Bangladesch, China, Indien und in der Türkei engagiert. Sie helfen Näherinnen und Nähern, in den Textilfabriken ihre Arbeitsrechte einzufordern. FWF arbeitet aber auch mit den Managern der Fabriken und Markenherstellern zusammen, damit sich die Arbeitsbedingungen wirklich konkret und nachhaltig verbessern. Firmen, die der FWF beitreten, verpflichten sich dazu, acht Prinzipien entlang ihrer Lieferkette umzusetzen. Dazu gehören u. a. keine Kinderarbeit, existenzsichernde Löhne, eine angemessene Arbeitszeit sowie sichere und gesundheitsverträgliche Arbeitsbedingungen. Die kirchlichen Werke machen aber auch die Konsumenten in der Schweiz auf die prekären Produktionsbedingungen der Textilien aufmerksam und engagieren sich hier für faire Produkte.

Info im Internet:

www.brotfueralle.ch/fileadmin/deutsch/3_Projekte/2015/8358032_Fair_ Wear_Foundation.pdf

 

Spenden-Projekt 2: (Vorschlag Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung – Brot für dieWelt)

Guatemala – Unterstützung von Kleinbauern in trockenen Regionen

Aufgrund ihrer Wasserreserven sind die Nebelwälder der Granadillas-Berge für die Menschen im trockenen Osten Guatemalas lebenswichtig. Doch massive Abholzungen bedrohen ihre Existenz. Zusammen mit den Kleinbauernfamilien setzt sich die Lutherische Kirche Guatemalas für ihren Erhalt ein. Gibt es den Wald nicht mehr, versiegt auch das Wasser für die Felder der Kleinbauern. Oft liegen deren Grundstücke an einem steilen Hang. Jeder Quadratzentimeter ist bepflanzt. Ohne das Wasser aus den über 1.400 Meter hoch gelegenen Nebelwäldern könnten die Bauern keine Landwirtschaft betreiben. Für die Menschen im ansonsten extrem trockenen Grenzgebiet zu Honduras sind die Wälder lebenswichtig. Doch auch die sind in großer Gefahr. Denn die Abholzung hat in den letzten Jahren industrielle Ausmaße angenommen. Bereits 80 Prozent des Waldes sind vernichtet. Verantwortlich dafür sind in erster Linie die reichen Landbesitzer, die ihren Besitz vergrössern wollen. Die Kleinbauern engagieren sich nun im gewaltfreien Kampf um den Erhalt „ihrer“ Berge. Unterstützt werden sie dabei von der Lutherischen Kirche Guatemalas, einer Partnerin von Brot für die Welt. Mit den Spenden für dieses Projekt werden Informationsveranstaltungen für die Bauern sowie erste Hilfen in den Trockenphasen finanziert, damit die Familien die Dürre über- leben können.

Info im Internet:

http://www.brot-fuer-die-welt.de/projekte/projektliste/guatemala-ilugua.html

 

Spenden-Projekt 3: (Vorschlag des Deutschen Caritasverbandes)

Irak – Hilfe für verfolgte Familien

Der Irak ist nach den Golfkriegen ein zerrissenes Land. Politische und religiöse Gruppierungen be- kämpfen sich mit Selbstmordanschlägen, Entführungen und militärischen Aktionen. Bislang haben diese Auseinandersetzungen schon mehr Todesopfer gefordert als der letzte Golfkrieg 2003. Die Infrastruktur ist zerstört, Infektionskrankheiten breiten sich aus, die Kindersterblichkeit steigt akut an. Die medizinische Versorgung ist unzureichend, Gesundheitszentren sind zerstört oder geplündert und verfügen weder über Medikamente noch medizinische Geräte. Im Irak selbst sind rund zwei Millionen Menschen auf der Flucht. Knapp drei Millionen sind nach Syrien oder Jordanien geflohen. Der Anteil der christlichen Familien ist unter den irakinternen Flüchtlingen überproportional hoch. Christliche Familien sind ein bevorzugtes Ziel von religiös motivierten Angriffen. Caritas International unterstützt die Caritas Irak darin, mehrere Zentren für Menschen in absoluter Not wie auf der Flucht zu unterhalten. Die Zentren, die die Caritas in eigener Regie oder in Zusammen- arbeit mit dem Roten Halbmond betreibt, sind über das Land verteilt: sechs davon in Bagdad und ein Zentrum in der weiter nördlich liegenden Stadt Kirkuk. Neben medizinischer Versorgung wer- den die vertriebenen Familien mit Hilfspaketen unterstützt.

Info im Internet:

http://www.caritas-international.de/hilfeweltweit/naherosten/irak/fluechtlinge


Zusätzliche Informationen